Hi Folks,
ich hab glaub ich letztes Jahr schon ab und an mal da was erwähnt, in den Foren, auch bei Subhash, müsst nachgucken, ob ich auch hier im Blog schon bisschen mehr darüber geschrieben habe.
Nun… es ist immer bisschen merkwürdig und kommt bisschen schräg, wenn “spirituelle Lehrer” beginnen von “Zusammenbruch” zu sprechen… - oder gar von Themen wie “Weltuntergang”, wie es immer wieder in Sekten geschah und geschieht… - und da wollt ich mich auch bisschen abgrenzen davon, zu leicht kommt man da in einen “Trip” und zu oft ist sowas auch nur ein Trip.
Auf der anderen Seite ist es aber auch bisschen Verantwortung, die man da hat… auch mal über “sowas” zu sprechen.
Vorab: Natürlich ist alles hin-ge-geben und richtig und gut wie es geschieht. Da bin ich selber total im Vertrauen… und dieses Vertrauen kann man gewinnen, wenn man in sich ruht, Gott kennt, und dann halt einfach zuschaut, was so passiert. Und das, was “so passiert” kann (und wird) auch durchaus eine Chance sein für Neues. Ich möcht da auch nicht von solchen (für mich eher unsinnigen) Konzepten wie “globales Erwachen” sprechen…. - aber die Geschichte zeigt einfach nur, daß es immer wieder Phasen gab von globalen Umwälzungen und großen Veränderungen.
Der Punkt ist, daß die weltweite Finanzkrise nicht einfach nur etwas ist und sein wird, was man in den Nachrichten liest, und nicht einfach nur etwas sein wird (und ist), was irgendwelche “reichen Aktienbesitzer” betrifft… - sondern im Gegenteil, wird dies in den nächsten Monaten und Jahren massive Auswirkungen auf jeden Einzelnen bedeuten, auf gewachsene Systeme im Bereich Gesellschaft, Politik, Soziales, Gesundheitsvorsorge u.v.a.m.
Und der wirklich wesentliche Punkt ist, daß es nicht einfach nur eine “Krise” ist, die vorbeigeht, sondern es sich dabei um ein möglichen Zusammenbruch handeln kann, nicht nur des Finanzsystems, sondern überhaupt der politischen und gesellschaftlichen und sozialen Ordnung, wie wir sie bisher kannten - und wie sie die letzten 50-60 Jahre hier in Europa herrschte.
Wir sind da alle bisschen träge geworden, eben weil die letzten Jahrzehnte da derart beständig waren, und die meisten von uns allein schon altersmässig gar nichts anderes kennen. Die Zeichen häufen sich, daß es sich aber nicht nur um eine “Krankheit” handelt, eine Krise, die vorrübergeht (vielleicht 2010, oder früher, oder später, ein paar Kurven runter und dann wieder rauf), sondern eben tatsächlich um ein “Ende”. Das betrifft natürlich nicht die “Wirklichkeit” an sich, also z.b. nicht den “Planet Erde” oder “die Menschheit” oder ähnlich düstere Visionen, sondern “die Welt als Idee”, also das, was ein nicht-spiritueller Mensch typischerweise als “Welt” wahrnimmt, sprich: das System. Das System der Finanzen, der Wirtschaft, der sozialen Ordnung (und Sicherheiten), das Krankensystem, das Nahrungsbeschaffungs- und Verteilungssystem… also all das, diese Summe an Dingen, die viele als (ihre) “Welt” wahrnehmen.
Als Vergleich: bis 1914 existierte eine gewisse Weltordnung, aus Monarchien, aus alten Werten, eng verknüpft auch herrschende Religionen und Staat… - ein gesellschaftliches System…. - das vier Jahre später so einfach nicht mehr existierte. Staaten haben aufgehört zu existieren, neue wurden gebildet, die Mächte haben sich verschoben, neue Werte und Gesetze wurden geschaffen… - und ich gehe mittlerweile davon aus, daß uns ähnliches bevorsteht. Nicht “irgendwann”, sondern beginnend in den nächsten Monaten.
Ich schreibe dies, da ich meine, daß es nun langsam darum geht, daß hier auch individuelle und persönliche Vorsorge wichtig sein könnte… oder zumindest ein inneres Vorbereitet-Sein, ohne jetzt gleich in irgendeine Panik zu fallen… aber einfach eine gewisse Akzeptanz über die Dinge, die da kommen mögen. Da kann durchaus geschehen, daß man sich auch um Lebensmittelvorräte kümmern muss, da gehts nicht einfach nur um Aktien, Bilanzen oder um die Frage, ob man arbeitslos wird… sondern durchaus um physisches Überleben.
Es wird also, und ich halte dies für möglich, nicht nur um eine Krise gehen… sondern um einen Niedergang. Ein Niedergang von Währungen (allen voran Pfund und Dollar), ein Niedergang von Staaten (beginnend mit Großbrittanien und USA), von Mächten, von “Schützermächten”, von politischen Systemen, von Vertrauen in solche Systeme - da gehts nicht mehr nur abstrakt um irgendwelche Banken oder Firmen… sondern: um UNS. Und wäre ich Politiker, würd ich davon wohl auch nicht viel sprechen, weil eine Massenpanik wär wohl eher nicht so konstruktiv. In dem Augenblick, wo irgendwas von “Lebensmittelknappheit” in den Nachrichten steht… sind am nächsten Tag die Geschäfte gestürmt und leer…. - so lange sollte man nicht unbedingt waren, denn so eine Meldung kommt erst ganz am Ende.
Ich will auch nicht hysterisch machen… ich sehe das teilweise auch amüsiert… nur das Leid werden die Menschen tragen müssen… - und das Problem dürfte sein, daß auch hier Ursachen und Symptome mitteinander verwechselt werden… - und selbst wenn Politiker erkennen, daß das System vielleicht nicht mehr überlebensfähig ist, werden sie, als Teil dieses Systems, bis zum Ende für die Rettung dieses (offensichtlich todkranken) Systems kämpfen.
Dazu gehört auch, Finanzmittel aufzuwenden, die Banken oder große Firmen vor den Zusammenbruch retten sollen… denn diese Finanzmittel sind fiktiv, und sind vor allem: nur eine Verlagerung der Bankenpleiten und Firmenpleiten hin zu künftigen Staatspleiten.
Gute Informationsquellen für jene, die sich da schlauer machen wollen:
http://www.leap2020.eu/GEAB-in-Deutsch_r27.html
(diesen Newsletter lese ich seit mehr als 2 Jahren und bisher ist immer alles eingetroffen, was dort prognostiziert wurde. Ist nichts “esoterisches”, sondern ein europäischer “Think-Tank” von hochbegabten Wirtschafts- und Finanzwisssenschaftlern).
sowie, auch zur persönlichen Vorsorge:
http://www.krisenvorsorge.com
Möge sich einfach jeder ein Bild machen…. und ich wollte darüber nur bisschen was sagen, damit ich mir nicht später sagen muss “ich hätt ein bisschen mehr dazu sagen oder warnen können”.
Wenn es anders kommt… ist das ja auch gut. Wenn es nur eine Krise ist… dann war es eben nur eine Krise. Aber ich denke, unsere Gedankenprogrammierungen sind da ein bisschen zu “festgefroren”, was wirkliche globale Veränderungen des Ist-Zustands betrifft… einfach weil alles seit jahrzehnten mehr oder weniger gleich bliebt (vom System her), und wir uns nur an technischen Fortschritten erfreuten und dies für “Veränderung” hielten… was es im wesentlichen aber nicht wahr (oder lächerlich im Vergleich dazu, was wirkliche Veränderung der “sogenannten Realität” (aka Welt aka System) bedeutet.
Und ein neues System wird dabei wohl eher chaotisch-dynamisch entstehen… - da kann noch keiner sagen, was da dann wirklich wachsen wird. Das kann sowohl in Richtung Anarchie, in Richtung Bürgerkriege, in Richtung Diktaturen gehen, als auch in eine andere Richtung, die vielleicht mehr wünschenswert wäre… -”globales Erwachen” halte ich dabei, wenn ich mir die Massen der Menschen angucke, eher für Wunschträume… - die einzig positive Richtung die ich mir vorstellen könnte, sind wohl eher sozialistisch geprägte Systeme…. was ich auch nicht unbedingt für “den letzten Schrei” halte…. - aber das wirtschaftliche und gesellschaftliche System wie wir es bisher hier kannten hat Wohl oder Übel (und wohl eher ‘Wohl’): ausgedient. (Was wiederum sicherlich mit einer inhärenten sozialen und spirituellen Ignoranz zu tun hat… - aber das ist für mich ein anderes Thema und eigentlich dann ohnehin überholt. Da kann man nicht mehr viel dran rumschrauben).
Jedenfalls sollte man nicht mehr den Kopf in den Sand stecken. Das wird keine Sache, die man nur in den Nachrichten liest.
Naja… wollt ich mal bissl dazu informieren.
Namaste
Edgar
(PS: das alles ist für mich nix neues… also bitte keine Kommentare ala “was da kommst du jetzt erst drauf”. Ich wollt es nur mal publiziert haben… und vor allem auch die Links dazu… eben für Menschen, die sich damit bisher nicht so sehr beschäftigt haben… - da die Zeit näher rückt und es jetzt nicht mehr nur um etwas geht, was “irgendwann in Zukunft” ist, in ein paar Jahren o.ä. … - sondern konkret um Dinge, die vielleicht nur mehr paar Wochen oder Monate entfernt sind).